Rolf Mailänder nach vier Jahren verabschiedet

Wechsel im Aufsichtsrat und Stiftungsrat

Von Beginn an gehörte Rolf Mailänder dem Aufsichtsrat der GWW und dem Stiftungsrat der Stiftung Zenit an. Seit deren Gründung 2013 unterstützte er gewissenhaft und mit großem Engagement die Entwicklung der Unternehmen, die heute unter dem Markendach Campus Mensch zusammenwirken. Als ehemaliger Leiter des Amtes für soziale Dienste der Stadt Sindelfingen und als langjähriger Vertreter der Stadt Sindelfingen im Verwaltungsrat der GWW hat er sich immer für die Integration von Menschen mit Behinderung eingesetzt. In seiner Funktion als Aufsichts- und Stiftungsrat vertrat er in erster Linie die Anliegen der Lebenshilfen in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg, Calw und Nagold. „Es war mir ein inneres Anliegen, mich für die Lebenshilfe und die Menschen mit Behinderung zu engagieren“, erklärte Rolf Mailänder in seinen bewegenden Abschiedsworten. Der Vorsitzende des Aufsichts- und Stiftungsrats Landrat Roland Bernhard bedankte sich für die anspruchsvolle Mitarbeit in den Gremien.

Verabschiedung von Rolf Mailänder
Rolf Mailänder, Andrea Stratmann, Roland Bernhard (v.l.n.r.)

Als neues Mitglied im Aufsichts- und Stiftungsrat wird Eva Schäfer-Weber nun die Vertretung der Lebenshilfen übernehmen. Zu ihrer Motivation erklärt sie: „Meine dem Menschen zugewandte Grundeinstellung sowie Lebens- und breit gefächerte Berufserfahrung bewegen mich, mich als Vertreterin der Lebenshilfen im Aufsichtsrat der GWW einzubringen. Als Mutter einer Tochter mit geistiger Behinderung mit viel Unterstützungsbedarf liegt mir der Alltag mit Betreuung und Begleitung nahe. Durch die privaten Lebensumstände, meinen Beruf und ehrenamtliche Tätigkeiten wie die langjährige und verantwortungsvolle Mitarbeit im Vorstand der Lebenshilfe Herrenberg e.V., als Vertreterin und Stellvertreterin als Fürsprecherin im Teilhabe-Beirat der Menschen mit Behinderung im Landkreis Böblingen und als Stadträtin und Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Herrenberg möchte ich vor allem den Menschen in der GWW ein Sprachrohr sein.“